Rollstuhl im Alltag

Bei körperlichen Einschränkungen ist ein leicht zugänglicher Sanitärraum unverzichtbar. Mehr noch als bei jedem anderen Raum steht hier die Funktionalität im Vordergrund, damit Sicherheit und Komfort gewährleistet sind. Um für ein behindertengerechtes Badezimmer Ideen zu sammeln, benötigt man aber nicht unbedingt die teure Beratung durch einen Experten. Einige wesentliche Punkte sind zu beachten, wenn auch vieles vom individuellen Grad der Behinderung abhängt.
 

Shower | No. 1 © by GlenBledsoe


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Menschen, die weder Arme noch Beine bewegen können, haben leider nur sehr wenige Möglichkeiten sich ohne Hilfe mit einem Rollstuhl zu bewegen. Für diese Patientengruppe wird gerade eine Schnittstelle entwickelt, mit der man Steuersignale an den Rollstuhl über die Ohren weitergeben kann. Nicht nur diejenigen, die mit den Ohren wackeln können, werden hier leichtes Spiel haben. Tatsächlich kann jeder die entsprechenden Gesichtsmuskeln willentlich steuern.
 

Ohr © by Max Braun


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Was heute den meisten Menschen noch als Zukunftsmusik erscheinen mag, ist in einigen Forschungslaboren bereits Wirklichkeit geworden. Die Vision, über alternative Methoden (z.B. Gedankensteuerung) eine aktive Prothese bewegen zu könne, ist bereits auf verschiedene Weisen umgesetzt worden. Die neuesten Entwicklungen stellen sogenannte Exoskelette dar. Ähnlich wie bei Insekten, wird also eine starre Struktur zum Stützen des Körpers von Außen angesetzt. Eine derartige Technik eignet sich zwar keinesfalls für alle Gelähmten, aber bestimmte Fälle lassen sich damit womöglich deutlich verbessern.
 

© by jurvetson


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Radfahren erfreut sich ungebrochener und sogar stark wachsender Beliebtheit. In vielen Städten Deutschlands ist der Anteil der Radfahrer am Verkehr seid 2000 um mehr als fünf Prozentpunkte gestiegen. In einigen Städten könnte die Anzahl der Radfahrer bald schon die Marke von zwanzig Prozent überschreiten. Auch Menschen, die an den Rollstuhl gebunden sind, können ohne Problem an dieser Entwicklung teilhaben.

Ein Handfahrrad (oder auch Handbike bzw. Handcycle genannt) arbeitet wie ein gewöhnliches Fahrrad mit einem Kurbelantrieb, der jedoch nicht durch die Beine und Füße, sonder durch Arme und Hände bewegt wird. Vom Aufbau ist das Handfahrrad vergleichbar mit einem Liegerad. Der Antrieb ist derart effektiv, daß selbst Menschen ohne Behinderung bisweilen auf ein Handfahrrad umsteigen.
 

milano marathon © by walrus2

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Mit besten Grüßen

Ihr Rollicare Team