Rohlstuhlsport

Sport im Rollstuhl ist keine Beschäftigung, die nur für Spitzensportler interessant ist. Man muß nicht gleich an den Paralympics teilnehmen, um daran Spaß zu haben. Es hat sich mittlerweile auch für Breitensportler eine vielseitiges und umfangreiches Angebot an sportlichen Aktivitäten etabliert. Tatsächlich betreiben mehr als 15.000 Rollstuhlfahrer bereits aktiv Sport. Unter dem Dach des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS) sind die Vereine organisiert. Das Angebot erstreckt sich über zur Zeit 26 Sportarten. Mehr als 300 Vereine sind im Verband vertreten.
 

DSC04991.JPG © by Stuart Grout


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Basketball ist ein Sport, den man in erster Linie mit hochgewachsenen Spielern verbindet. Tatsächlich ist jedoch auch der Rollstuhlbasketball ein sehr reizvoller Sport, auch wenn das Spiel nicht so sehr in der Höhe stattfindet. Es können sogar Spieler mit unterschiedlich starker Behinderung zusammen spielen. Selbst Nicht-Gehbehinderte können mitspielen. Dazu gibt es ein System zum Klassifizieren der Spieler.
 

Rollstuhlbasketball © by gregorfischer.photography


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Viele Rollstuhlfahrer hätten vermutlich nicht wirklich damit gerechnet, in naher Zukunft ein Training in einem Hochseilgarten absolvieren zu können. Tatsächlich gibt es im Bayerischen Wald jedoch einen Hochseilparcours für Rollstuhlfahrer. Dort können gehbehinderte Menschen in 12 Metern Höhe von Baum zu Baum klettern. Seit dem 20. Juni 2009 ist die Anlage in Schönberg im Landkreis Freyung-Grafenau in Betrieb.
 

Nassfeld Felsenlabyrinth / Hochseilgarten / Klettergarten © by Nassfeld


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Radfahren erfreut sich ungebrochener und sogar stark wachsender Beliebtheit. In vielen Städten Deutschlands ist der Anteil der Radfahrer am Verkehr seid 2000 um mehr als fünf Prozentpunkte gestiegen. In einigen Städten könnte die Anzahl der Radfahrer bald schon die Marke von zwanzig Prozent überschreiten. Auch Menschen, die an den Rollstuhl gebunden sind, können ohne Problem an dieser Entwicklung teilhaben.

Ein Handfahrrad (oder auch Handbike bzw. Handcycle genannt) arbeitet wie ein gewöhnliches Fahrrad mit einem Kurbelantrieb, der jedoch nicht durch die Beine und Füße, sonder durch Arme und Hände bewegt wird. Vom Aufbau ist das Handfahrrad vergleichbar mit einem Liegerad. Der Antrieb ist derart effektiv, daß selbst Menschen ohne Behinderung bisweilen auf ein Handfahrrad umsteigen.
 

milano marathon © by walrus2

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