Basketball ist ein Sport, den man in erster Linie mit hochgewachsenen Spielern verbindet. Tatsächlich ist jedoch auch der Rollstuhlbasketball ein sehr reizvoller Sport, auch wenn das Spiel nicht so sehr in der Höhe stattfindet. Es können sogar Spieler mit unterschiedlich starker Behinderung zusammen spielen. Selbst Nicht-Gehbehinderte können mitspielen. Dazu gibt es ein System zum Klassifizieren der Spieler.
 

Rollstuhlbasketball © by gregorfischer.photography



Das System teilt die Sportler in 8 Stufen ein. Die Klasse richtet sich nach dem Grad der Behinderung. Je nachdem, wie viele Bewegungen ein Spieler ausführen kann, bekommt er eine Klasse zugeteilt. Ein körperlich nicht behinderter Spieler erhält eine 4,5. Ein Spieler mit einer sehr stark eingeschränkten Bewegung erhält eine 1,0. Mit der 1,0 werden Querschnittsgelähmte erfaßt, also Spieler, die die Beine gar nicht und den Rumpf nur eingeschränkt bewegen können. Männer und Frauen spielen in gemischten Teams. Frauen bekommen allerdings einen Punktabzug von 1,0 oder 1,5, so daß sie sogar -0,5 Punkte haben können. Es sind jeweils fünf Spieler einer Mannschaft auf dem Feld, die zusammen 14,0 oder 14,5 Punkte erreichen dürfen. Nicht-Gehbehinderte müssen ihre Beine anbinden, so daß sie zwar auf den Rollstuhl angewiesen sind, jedoch eine sehr hohe Rumpfmobilität aufweisen.

Das Spiel dauert 4 mal 10 Minuten. Sollte es am Ende unentschieden stehen, wird bis zum nächsten Punkt verlängert. Die Regeln sind dabei dem normalen Basketball sehr ähnlich. Sobald ein Team den Ball erhält, hat es 24 Sekunden Zeit, den Ball auf den Korb zu spielen. Der Ball muß zum Korb gedribbelt werden und 3 Sekunden nach Betreten der gegnerischen Zone abgespielt werden.

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